Rückblick

Veranstaltungsjahr 2026

Mit dem traditionellen Neujahrsschießen in der Disziplin Trap 12/70 eröffnete unsere Schützengilde am 03. Januar 2026 das neue Schützenjahr. Geschossen wurde in zwei Durchgängen mit jeweils 15 Tauben.


Austragungsort war, wie bereits im letzten Jahr, der hervorragende Trap-Stand in Lindwerder. Es fanden sich ganze 20 Schützen ein, um sich sportlich miteinander zu messen und das neue Sportjahr gebührend einzuläuten. Werner Schmidt begrüßte die Anwesenden und führte die Sicherheitsbelehrung durch und erläuterte kurz den Ablauf des heutigen Turniers.


Trotz winterlicher Bedingungen entwickelte sich die Veranstaltung zu einem spannenden Wettkampf, der vor allem durch knappe Entscheidungen überzeugte.


Bereits zu Beginn des Turniers stellte das Wetter alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Starker Schneefall und Wind setzte ein und sorgte für schwierige Sichtverhältnisse auf dem Trap-Stand. Insbesondere im ersten Durchgang waren die Tontauben aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse teilweise kaum oder erst sehr spät zu erkennen. Diese Umstände verlangten den Schützen ein hohes Maß an Konzentration und Reaktionsvermögen ab.


Um gleiche und faire Bedingungen für alle Teilnehmer zu gewährleisten, entschied die Wettkampfleitung, jedem Schützen, der die Taube nicht gesehen hatte, einen zweiten Versuch zu gewähren. Diese Entscheidung wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen und trug maßgeblich zu einem fairen und sportlichen Verlauf des Wettbewerbs bei und steigerte zudem auch den Kampfgeist.


Der Wettkampf wurde mit insgesamt vier Rotten ausgetragen.


In der ersten Rotte traten Steffen Richter, Mike Melüh, Klaus Lehmann, Robby Kupper, Falco Schmidt und Volkmar Mross gegeneinander an.


Die zweite Rotte bestand aus Jessica Schmidt, Axel Günther, Norman Bednarksi, Werner Schmidt und Ebbo Thiel.


In der dritten Rotte schossen Stephan Kluge, Nik Melüh, Axel Donath, Olaf Prinz und Volker Müller.


Die vierte und letzte Rotte startete mit den Schützen Gerald Diere, Torsten Knodel, Mario Silla und Sylvio Hüttl.


Steffen Richter und Robby Kupper trafen im ersten Durchgang jeweils sieben Tauben und legten die Messlatte damit hoch. Allerdings waren Werner Schmidt und Jessica Schmidt aus Rotte 2 ebenfalls vom Ehrgeiz gepackt und holten gleichermaßen sieben Tauben vom Himmel. Dem schloss sich Gerald Diere aus Rotte 4 an und lies das Verfolgerfeld hinter sich.


Für das leibliche Wohl sorgte unterdessen Reinhard Quoos, der sich Abseits des Schießstandes postiert hatte und die Teilnehmer – wie bereits im vergangenen Jahr – mit warmen Würsten und heißem Kaffee versorgte.


Gerade bei den winterlichen Temperaturen wurde dieses Angebot dankbar angenommen.


Viele nutzten die Gelegenheit, sich zwischen den Durchgängen aufzuwärmen, ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.

Sportlich zeigte sich das Teilnehmerfeld dennoch äußerst ausgeglichen. Die Ergebnisse lagen nah beieinander und sorgten bis zum Ende für große Spannung.


Besonders an der Spitze des Feldes wurde deutlich, wie hoch das Leistungsniveau an diesem Tag war. Insbesondere Steffen Richter und Gerald Diere konnten ihr Ergebnis aus dem ersten Durchgang nochmal deutlich steigern indem sie jeweils neun Tauben vom Himmel holten.


Mit je 16 Treffern aus zwei Durchgängen erzielten Steffen Richter und Gerald Diere damit das beste Ergebnis.


Da beide Schützen exakt gleichauf lagen, musste die Entscheidung um den ersten Platz in einem Stechen fallen. In einer zusätzlichen Serie von fünf Schuss wurde hier der Sieger ermittelt. Das Stechen verlangte beiden Schützen noch einmal höchste Konzentration ab und bildete einen würdigen Höhepunkt des Wettkampfes. Steffen Richter konnte sich nunmehr mit insgesamt 21 Tauben den ersten Platz sichern. Mit 20 Tauben freute sich Gerald Diere über Silber.


Nicht minder spannend verlief der Kampf um Platz drei.


Robby Kupper und Jessica Schmidt hatten nach den beiden regulären Durchgängen jeweils 13 Treffer auf ihrem Konto und lieferten sich ein packendes Duell.


In der ersten Stechserie über fünf Schuss trafen beide Schützen jeweils zwei Tauben – erneut Punktgleichheit. Auch die zweite Serie mit zwei Schuss brachte keine abschließende Entscheidung, da beide Kontrahenten jeweils eine Taube trafen.


Erst in der dritten Stechserie konnte Robby Kupper seine Nervenstärke unter Beweis stellen. Mit zwei Treffern aus zwei Schuss setzte er sich schließlich durch und sicherte sich den dritten Platz in der Gesamtwertung.


Das Duell war geprägt von großem sportlichen Ehrgeiz, aber auch von gegenseitigem Respekt und Fairness.


Insgesamt war das Neujahrsschießen Trap 12/70 in Lindwerder ein gelungener Auftakt ins Schützenjahr 2026. Trotz schwieriger Wetterbedingungen zeigten alle Teilnehmer großen Einsatz und sportlichen Ehrgeiz.


Die knappen Ergebnisse, die fairen Entscheidungen und die gute Verköstigung machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Wir freuen uns schon auf das nächste Neujahrsschießen und danken allen Teilnehmern und Organisatoren für die reibungslose Durchführung des Turniers.

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